Manchmal braucht eine Karte noch eine Kleinigkeit. Man möchte sie nicht überladen, aber ein einfacher weißer Hintergrund ist zu wenig, macht es langweilig und irgend etwas fehlt. Und den Hintergrund prägen würde es zu sehr überladen und nimmt die Leichtigkeit, die man normalerweise beibehalten möchte. Wie wäre es mit einem zarten und einfachen Aquarellhintergrund? Farblich auf deine DIY Karte abgestimmt. Manchmal braucht es nur kleine Veränderungen und schon erstahlt deine Karte. Das Beste daran ist: Du brauchst weder Vorwissen noch spezielles Werkzeug. Gerade wenn Du bisher dachtest, dass Aquarellmalerei schwierig ist, solltest Du diese Technik ausprobieren. Sie macht unglaublich viel Spaß.
Schritt für Schritt zum Aquarellhintergrund
Mit meiner Schritt für Schritt Anleitung zeige ich Dir, wie Du deinen eigenen Aquarellhintergrund gestaltest. Und die Bilder helfen Dir dabei, dass Du es ganz einfach nachmachen und die Technik sofort selbst ausprobieren kannst.

Nimm Dir aus deiner Küche ein oder mehrere Küchentücher und einen Gefrierbeutel. Vielleicht hast Du noch einen Haushaltsgummi dann kannst Du diesen auch noch dazu nehmen. Mache aus dem Papiertuch eine Kugel und stecke sie in den Gefrierbeutel. Verschließe ihn mit dem Gummi oder halte den Beutel einfach mit der Hand geschlossen.

Nimm eine Wasserfeste Unterlage, ich habe die Glasunterlage von Stampin‘ Up! genommen, und tupfe mit einem Stempelkissen etwas Farbe darauf. Du kannst auch ein bisschen Nachfülltinte darauf geben. Verdünne deine Farbe jetzt. Ich habe dazu den Stampin‘ Spritzer gefüllt mit Wasser genommen. Ich gebe Dir den Tipp, die Farbe zuerst mehr zu verdünnen und nach und nach Farbe dazu zu geben, wenn sie noch zu zart sein sollte.

Drücke dein selbstgemachtes Aquarellwerkzeug in die verdünnte Farbe und tupfe es anschließend auf das Papier. Probiere ein bisschen aus. Man muss ggf. ein kleines bisschen ein Gefühl dafür bekommen und schauen, wie man denn die Farbe für sein Projekt auf dem Papier haben möchte. Ist der Beutel flacher, wird die Farbe flächiger und gleichmäßiger und größer auf dem Papier verteilt. Hast Du weniger Luft im Beutel und dadurch mehr Falten, bekommst du mehr kleine Tupfen auf dem Papier. Das ist besonders für einzelne Sprenkel mit mehr Farbe toll. Das sorgt für mehr Tiefe. Probiere Dich aus. Du wirst schnell ein Gefühl dafür bekommen.

Ich hoffe ich konnte Dir zeigen, wie einfach es ist, selbst einen schönen Aquarellhintergrund zu gestalten. Oft braucht es gar keine besonderen Werkzeuge. Es reichen schon Alltagsmaterialien aus um tolle Effekte zu erzeugen. Hat Dir diese Technik gefallen, dann freue ich mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt und mir verrätst, welche Farbkombination Du ausprobiert hast. Teile deinen fertigen Hintergrund auch gerne mit mir auf Social Media und verlinke mich dort mit Manufaktur Herzgemacht auf Instagram oder Facebook.











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